Die Walzenorgel

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Reinhard
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Beitrag von Reinhard »

Der Bau der Lade.

Wie schon in den Berichten 23-24 geschildert, sind für den Bau der Lade einige Vorüberlegungen erforderlich. Damit keine Gedankenfehler den Aufbau der Lade behindern,habe ich auch hier alles erst einmal zeichnerisch dargestellt. Gedanken müssen sich auch darüber gemacht werden,wie es ermöglicht wird den Übergang der Ventilscharniere zu den Kanzellen zu herzustellen.Ich habe dazu das Leder der Ventile 35mm lang als
Scharnier überstehend gelassen.
Die 35 x 10mm Leiste habe ich ca. 0,7-0,8mm tiefergesetzt. Dann das Scharnierleder auf ganzer Länge aufgeleimt.
So drücken die Kanzellenwände das Leder in diesem Bereich zusammen und die durchgehende Dichtigkeit ist erreicht.

Hier die ersten Berichte.
Dateianhänge
Baubericht Seite 27 Bau der Lade.pdf
(155.45 KiB) 27-mal heruntergeladen
Baubericht Seite 28 Bau der Lade.pdf
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Baubericht Seite 29 Bau der Lade.pdf
(84.76 KiB) 27-mal heruntergeladen

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Reinhard
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Beitrag von Reinhard »

Hier folgen die nächsten drei Berichte über den Bau der Lade.
Dateianhänge
Baubericht Seite 30 Bau der Lade.pdf
(135.42 KiB) 25-mal heruntergeladen
Baubericht Seite 31 Bau der Lade.pdf
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Baubericht Seite 32 Bau der Lade.pdf
(175.13 KiB) 26-mal heruntergeladen

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Reinhard
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Beitrag von Reinhard »

Hier jetzt die letzten drei Bauberichte über den Bau der Lade.
Es fehlen noch die Bohrungen für die Stecher, weil ich mir noch nicht darüber im Klaren war,wie stark die Stecherdrähte sein sollten,und wie die Winddichtigkeit der Durchführungen aussehen soll. Ich habe schon Skizzen gesehen,in denen eine Lederdichtung eingezeichnet war.
Eine Probe mit einem 1mm Draht durch ein Stück dünnes Ventilleder war mir aber zu schwergängig. Mit einem geweiteten Loch im Leder wäre keine Winddichtigkeit mehr gegeben.
In der Zwischenzeit habe ich aber Tipps dazu erhalten.
Stecherdraht 1mm Messing. Wenn dieser Draht durch eine 1,2mm Bohrung und durch mindestens 10mm Holz geführt wird,dann kann die Winddichtigkeit vernachlässigt werden.Der Windstrom fließt durch das geöffnete Ventil der Windkammer und wird nicht durch die 0,2mm größere Stecherbohrung entweichen.
Ich danke Edi Niederberger aus der Schweiz für die bisher übermittelten Tipps und Hinweise zu den Details.

Viel Spaß beim Lesen der Berichte.
Dateianhänge
Baubericht Seite 33 Bau der Lade.pdf
(276.2 KiB) 22-mal heruntergeladen
Baubericht Seite 34 Bau der Lade.pdf
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Baubericht Seite 35 Bau der Lade.pdf
(112.62 KiB) 24-mal heruntergeladen

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Reinhard
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Beitrag von Reinhard »

Heute berichte ich von einem Fehler,der sich leider als ein Irrtum herausstellte. Die Erkenntnis kam aber erst nach der Korrektur der Lade.
Es funktioniert weiterhin,hätte aber bei rechtzeitiger Kenntnis nicht nötig getan.
Alles weitere in dem angehängten Bericht.
Dateianhänge
Baubericht Seite 36 Korrektur der Lade.pdf
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Baubericht Seite 37 Korrektur der Lade .pdf
(78.62 KiB) 17-mal heruntergeladen

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Reinhard
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Beitrag von Reinhard »

Für die Kraftübertragung der Stecher zu den Claves gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Dieser kann zB. mit einem Lederscharnier,mit einer Filzauflage, oder einer Zapfenführung ausgeführt werden.
Eine verstellbare Möglichkeit kann mit einem verstellbaren Stupfer oder mit einem Messingblech mit Zapfenführung gefertigt werden.
Als dritte Möglichkeit gibt es die verstellbare Ausführung ohne Zapfenführung. Hierbei liegt das Messingblech direkt auf dem Stecher auf und kann durch Ringösen feinjustiert werden. Die Stecher laufen leichtgängig durch einen Führungsrechen und erhalten dadurch eine stabile Lage.
Diese verschiedenen Ausführungsvarianten finden sich in dem Buch "Waldkircher Dreh-und Jahrmarkts-Orgeln" von H.Jüttemann auf den Seiten
98 und 101 Bild 4.33 und 4.41 wieder. Es darf zwischen dem Messingblech und dem Stecher kein freies Spiel entstehen.
Alles weitere dazu kann dem kurzen Baubericht und entnommen werden.
Dateianhänge
Baubericht Seite 38 Justierbleche und Schrauben für die Stecher.pdf
(200.57 KiB) 16-mal heruntergeladen

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Reinhard
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Beitrag von Reinhard »

Die nächste Arbeit nach der Belegung der Claves mit Messingblechen, war die Erstellung der Stecher samt der Rechenführungen.
Es ist eigendlich eine einfache Arbeit,deren Schwerpunkt nur auf die Einhaltung eines sehr leichten Gewichts besteht.
Diese Teile wurden in Überlänge erstellt und können erst nach der Justierung der Claves eingebaut werden. Die Claves müssen dazu so justiert werden,dass die Claveszähne 1mm über der Walze stehen. Dann können die Stecher in der Länge angepasst und eingebaut werden.
Die restliche Feinjustierung erfolgt dann mit den Ringschrauben auf das Messungblech. Dieses muss dann Kraftschlüssig und Spielfrei auf dem Stecher aufliegen.
Auch andere Arbeiten möchte ich davor noch ausführen. So wird erst einmal der Balg im Rohbau erstellt und muss seinen genauen Platz im Gehäuse finden. Danach kann der Antriebsstößel festgelegt werden, und die Kurbelarme können ihren Platz auf der Antriebskurbel finden.

Alles weitere wie immer in den angehängten Berichten.
Dateianhänge
Baubericht Seite 39 Die Stecher.pdf
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Baubericht Seite 40 Die Stecher.pdf
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